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Wissenschaftsberatung |
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Wissenschaftsberatung ist eine Dienstleistung, die prinzipiell alle Verfasser/innen wissenschaftlicher Arbeiten als potenzielle Kund/innen anspricht. Die Produktbeschreibungen deutschsprachiger Wissenschaftsberater/innen heute weichen zwar zum Teil deutlich voneinander ab, jedoch konzentrieren sich die Angebote im Allgemeinen auf: |
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Lektorieren und Coaching (Aufbau, Logik, Inhalt wissenschaftlicher Texte, Motivation zum Studienabschluss) |
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Redigieren von Texten (Stil, Sprache) |
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Beratung zu bestimmten Fachgebieten und ihren Methoden |
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(Literatur-)Recherche |
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Formatieren von Manuskripten, Erstellung von Graphiken |
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Bedarf trotz Hochschulreform |
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Der Druck auf Studierende in Deutschland innerhalb kurzer Zeit ein Studium mit Spitzennoten abzuschließen, wächst mit jedem Jahr. Die Universitäten haben andererseits kaum noch Kapazitäten, wissenschaftliche Arbeiten individuell zu betreuen. Aus sparpolitischen Gründen können die Hochschulreformen in diesem Punkt auch keine Verbesserung versprechen, da vielmehr der Wettbewerb der Hochschulen, die Standardisierung von akademischen Abschlüssen und die Investition in Elite-Förderung heute im Vordergrund stehen. Hier will und muss die Wissenschaftsberatung ansetzen. Das Angebot von Wissenschaftsberater/innen richtet sich ferner an Berufstätige, die sich neben oder nach dem Arbeitsleben wissenschaftlich weiter qualifizieren bzw. publizieren wollen. Nach einigen Jahren außerhalb der Hochschule fällt das erneute Reinfinden in die wissenschaftliche Denkweise häufig schwer, kann Beratung und Unterstützung für ihre Projekte ist für Sie vom großen Wert sein. |
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Seriös unseriös? |
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Wissenschaftsberatung ist kein geschützter Begriff. Ziele dieser Dienstleistung sind sowohl der Erfolg der Kund/innen also eine akademische Qualifikation oder eine wissenschaftlich wertvolle Arbeit als auch der finanzielle Erfolg ihrer Anbieter/innen. Diese Ziele rechtfertigen unseres Erachtens aber nicht alle Mittel. Für die Kund/innen muss klar sein, wo sie kompetente und konstruktive Kritik und Motivation erhalten, um ihre im Studium oder eigenständig erworbenen Fähigkeiten selbständig und erfolgreich anzuwenden. Um zu einer Qualitätssicherung der Wissenschaftsberatung beizutragen und Anbieter/innen unseriöser Angebote, die dem Ruf unseren Berufszweigs schaden, zu isolieren und verbinden wir daher die Mitgliedschaft [link] dieses Netzwerkes mit einem Ethikkodex. |
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Optimierung als Ziel |
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Das Berufsbild des/der Wissenschaftsberater/in mag offen sein - vor allem aus Gründen eines sich noch wandelnden Bedarfs. Der Sinn von Wissenschaftsberatung liegt unseres Erachtens aber allemal darin, die Qualität wissenschaftlicher Arbeit unserer potenziellen Kund/innen zu optimieren. Optimierung ist kein Selbstzweck. Ihr Ziel ist unseres Erachtens die Erfüllung wissenschaftlicher Standards. Denn immer, wenn unsere potentiellen Kund/innen beim Konzipieren und Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit einen Entscheidungsspielraum haben, den sie vielleicht noch nicht erkennen oder nicht übersehen können, handelt es sich um eine Optimierungsfrage, z.B.: Wie erreiche ich mit einem Minimum an Fach-Termini und an Belegen ein Maximum an Ergebnissen? Werden die verwendeten Begriffe der Vielfalt des Gegenstands gerecht? Welche möglichen Ausgangspunkte der Argumentation, soll man berücksichtigen; welche Perspektive, welchen Stil soll man wählen? - Für welche Fragestellungen empfiehlt sich ein empirisches, für welche ein interpretierendes Vorgehen? |
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Wozu ein Netzwerk Wissenschaftsberatung? |
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Wissenschaftsberatung ist noch eine junge Dienstleistungsbranche in Deutschland, im Zuge der EU-Hochschulreformen wächst Ihre Bedeutung dennoch zunehmend. Der Markt ist momentan noch recht unübersichtlich. Das gilt zu einem für potenzielle Kund/innen, die sich über Anzeigen und/oder WebSites einzelner Unternehmen zu informieren versuchen. Das gilt zu anderen aber auch für die Anbieter/innen dieser Dienstleistung, die eine Position und ein Profil auf dem Markt aufbauen wollen, aber auch Erfahrungsaustausch und/oder mögliche Kooperationspartner/innen suchen. |
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Wie finden etwa Studierende der Biologie qualifizierte Beratung für ihre Diplomarbeiten? - Wie findet ein Wissenschaftsberater mit Spezialisierung in den Kunstwissenschaften für Doktorand/nnen der emprischen Sozialwissenschaften geeignete Kolleg/innen, die über entsprechende Expertise verfügen? - An wen kann sich ein Rechtsanwalt bzw. eine Architektin wenden, um professionelle oder redaktionelle Unterstützung für das Erfassen eines wissenschaftlichen Aufsatzes zu erhalten, der einer Marketingkampagne oder der beruflichen Profilierung dient? |
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Ziele des Netzwerks |
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Erhalt und Unterstützung selbstbestimmter Forschung und Bildung |
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Einhaltung bestehender internationaler wissenschaftlicher Standards |
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Unterstützung der Vertragsfreiheit |
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Service-Orientierung, Diskretion und Seriösität im Umgang mit KundInnen |
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Fairness im Wettbewerb |
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Zielgruppen |
Das Netzwerk Wissenschaftsberatung richtet sich an zwei Zielgruppen: an Kolleg/innen und an Kund/innen.
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Kund/innen können sich über das Netzwerk Wissenschaftsberatung einen Überblick darüber schaffen, wer was wo anbietet, um entsprechend fachlicher Spezialisierung, Wohnort und Bedarf aus seriösen Angeboten besser wählen zu können. |
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Für Kolleg/innen liegt der Vorteil ebenfalls auf der Hand: Je mehr Bekanntheit und sinnvolle geschäftliche Verbindungen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, gute Aufträge zu bekommen. |
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